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Ein Gebet im Namen Findaris.
Hast mich einst sanft berührt,
mein denken fortan du geführt.
Die Worte die du mir hast gegeben,
einzig nach ihnen wollt ich leben.
Die Weisheit wollt ich lernen,
Dummheit wollt ich entfernen.
Doch Schatten brach hinein,
andere mein denken sein?
NIE! Werd ich mich lenken lassen,
werd ewig diese Ketten hassen.
Die mich banden ans Versprechen,
ewig Vergangenheit zu rächen.
Doch ich sprach stramm und gut,
ließ vergießen Feindes Blut.
Ließ schlachten Weib und Kind,
schlachten wie des Bauerns Rind
Ließ verbrennen hilflos Feindes Städte,
den Grund zu suchen ich verschmähte.
Doch in tiefster schwarzer Nacht,
du weiter über mich gewacht.
In meinen Träumen ich dich sah,
dort zeigtest du mir was ich war.
Hast mich Stück für Stück,
aus dunklem Schatten gerückt.
Und wieder hast mich sanft berührt,
und wieder hast mich sanft verführt.
Hast mir die Weisheit geschenkt,
Weisheit die mein Handeln lenkt.
Mein Denken gabst du mir,
und dafür dank ich dir.
Aufgeschrieben von:
Scribe und Dominus Minor der Schmiede Gandela G.
verstoßener Offizier der Erzzwergenbruderschaft Xelark

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